Ich durfte vom 06.09.2026 bis zum 11.09.2026 an der Mint-Ec CAMMP Week teilnehmen. Die CAMMP (Computational And Mathematical Modeling Program) Week ist ein Programm, bei dem Schüler direkt in internationale Probleme der Großunternehmen eingebunden werden. Meist Probleme, die erst seit Kurzem gelöst oder noch ungelöst sind. Sodass man selbst exakte Einblicke in die Arbeit der Unternehmen bekommt. Zuerst haben wir eine Einführung zum mathematischen Modellieren bekommen und dann war es mein Auftrag (gestellt von der europäischen Forschungsgruppe Microcard) in einer Gruppe von insgesamt fünf Leuten, ein Modell zu programmieren, welches Herzrhythmusstörungen bei vernarbtem Herzgewebe simuliert, um daran die Auswirkungen der Medikamente Dofetilid und Flecainid testen zu können. Wir haben als Erstes viele mathematische Formeln aufstellen müssen, um die Rahmenbedingungen für unser Modell aufzustellen. Danach ging es dann für uns ans Programmieren. Insgesamt herrschte am KIT ein sehr angenehmes Arbeitsklima, da sowohl die eigenen Gruppenmitglieder als auch die anderen Teilnehmer sehr freundlich und motiviert waren. Zusätzlich wurden wir dauerhaft von sehr freundlichen Doktoranden und Professoren betreut, welche immer offen für Fragen waren und auch in ganz seltenen Fällen geholfen haben. Aufgrund des langen Camps sollten wir dann am Ende ein Computational Essay schreiben, in dem wir unsere ganzen Arbeitsschritte mit den Überlegungen dahinter auflisten und eine Präsentation vorbereiten, da wir vor allen anderen Teilnehmern und den Problemstellern unsere Ergebnisse im gesicherten Campus Nord des KIT vorstellen sollten. Schlussendlich haben wir noch eine Führung durch den Hochleistungscomputer Horeka bekommen. Insgesamt war es eine sehr schöne Erfahrung. Denn sieht man von den langen Arbeitszeiten ab, hat man vieles neu gelernt und sich vor allem nicht nur auf der mathematischen Ebene bewegt, sondern auch auf der biologischen und informatischen. Und auch neben der Arbeit am Projekt hat man viele schöne Eindrücke gewonnen, sei es beim gemeinsamen Mittagessen in der super Mensa des Studierendenwerks Karlsruhe oder bei den Freizeitaktivitäten. Trotz der Anstrengung blicke ich gerne auf diese Zeit zurück und möchte auch in Zukunft erneut an einem Mint-Ec Camp teilnehmen.





