2025-26 Langzeitaufenthalt in Frankreich mit Erasmus+


Blog von Falka (Jg. 11)
1. Blogeintrag
Hallo Zusammen. Ich bin Falka, gehe in die 11. Klasse und habe im Rahmen eines Auslandsaufenthalts die Möglichkeit, einen Monat in der Region Nouvelle-Aquitaine in Südwestfrankreich zu verbringen. Untergebracht bin ich in Libourne, einer kleinen Stadt in der Nähe von Bordeaux. Ich wohne hier bei einer Gastfamilie, die mich schon bei meinem ersten Frankreich Austausch in der 8. Klasse aufgenommen hat.
Mit meiner Austauschschülerin besuche ich hier die Schule und nehme am französischen Unterricht teil.
Mein Schulalltag verläuft meist bis etwa 17:00 Uhr, was manchmal ein bisschen anstrengend ist. Besonders am Anfang war die sprachliche Umstellung eine Herausforderung, aber mit der Zeit wird es leichter dem Unterricht zu folgen. Ich konnte meine Französischkenntnisse deutlich verbessern und habe schon viel neues über das französische Schulsystem gelernt. Ich habe außerdem schon viele nette Leute kennengelernt und der sprachliche Austausch wird immer besser.
In meiner Freizeit hatte ich die Gelegenheit, die Umgebung und die Region näher kennenzulernen. Neben dem Besuch der Stadt Libourne mit ihrem historischen Stadtkern und den typischen französischen Märkten waren wir am Wochenende auch am Meer in Carcans und haben das schöne Wetter genossen.
Die Region hier ist bekannt für Macarons, Wein und Canelés, ein französisches Gebäck mit Vanille und Rum Geschmack.
Insgesamt ist der Auslandsaufenthalt eine wertvolle Erfahrung. Ich lerne nicht nur viel über die Kultur, Traditionen und die Sprache, sondern gewinne auch neue Perspektiven.
Ich freue mich auf die Zeit, die noch vor mir liegt und darauf neue Leute kennenzulernen.
Vielen Dank für euer Interesse. Wenn ihr Fragen habt oder mehr Details wissen wollt, schreibt mir gerne eine Email.
2. Blogeintrag
Salut zusammen!
Ich bin jetzt schon eine ganze Weile hier in Libourne, und die Zeit vergeht viel zu schnell! Mittlerweile ist auch der Herbst hier angekommen.
Letztes Wochenende war ich mit meiner Gastfamilie im Wald Pilze sammeln - ein typisches Herbstritual hier im Südwesten Frankreichs. Außerdem waren wir auf einem Stadtfest hier in der Region. Neben französischer Musik durften natürlich auch Crêpes nicht fehlen. In dieser Zeit habe ich gemerkt, wie viel leichter mir das Sprechen auf Französisch inzwischen fällt. Ich kann mich viel besser unterhalten und kann immer mehr verstehen. Sprachlich habe ich echt große Fortschritte gemacht.
Meine Freizeit hier ist auch sehr abwechslungsreich. In den Mittagspausen treffe ich mich öfters mit meinen neuen Freunden und meiner Austauschpartnerin, um in der Stadt essen zu gehen. Jeden Tag fallen mir Dinge auf, die sich von Deutschland unterscheiden. Zum Beispiel ist es hier normal, dass man zweimal am Tag eine warme Mahlzeit isst. Zu jeder Mahlzeit gibt es Baguette, und als Nachtisch Käse und Obst. Und ein lustiges Detail: Die Pausenklingel in der Schule ändert sich jede Woche - das könnte man bei uns auch mal einführen ;-) .
Am Wochenende waren wir wieder am Strand und haben die letzten Sommertage genossen. Die Küste, das Meer und die Umgebung sind wirklich sehr schön.
Insgesamt bin ich unglaublich dankbar für diese Erfahrung. Ich lerne nicht nur die Sprache besser, sondern bekomme auch Einblicke in das französische Alltagsleben – und ich merke, wie sehr mich das persönlich weiterbringt.
Ich freue mich auf die letzten Wochen hier, auf noch mehr Abenteuer, neue Begegnungen und natürlich auf viele weitere Erfahrungen.
Wenn ihr Fragen habt oder etwas Bestimmtes über mein Leben hier wissen möchtet, schreibt mir gerne eine E-Mail!
Viele Grüße aus Frankreich,
Falka Wollers
3. Blogeintrag
Salut zusammen,
nach fünf schönen Wochen in Frankreich bin ich jetzt wieder zurück in Deutschland. Meine Zeit dort war wirklich etwas ganz Besonderes. An meinem letzten Wochenende haben wir noch einmal die wunderschöne Stadt Bordeaux besucht - mit ihren alten Gebäuden, spannenden Museen und unzähligen gemütlichen Restaurants.
Ich war am „Porte Cailhau“, dem alten Stadttor von Bordeaux, am „Miroir d’eau“ und am beeindruckenden „Monument aux Girondins“. Außerdem habe ich viel Zeit mit meinen Freunden verbracht. Wir haben uns in der Stadt getroffen, sind Essen gegangen und haben die letzte Zeit miteinander genossen. Bevor es am Freitag wieder nach Hause nach Deutschland ging.
Die Menschen, die ich dort kennenlernen durfte, werde ich unglaublich vermissen. Alle waren sehr offen, herzlich und haben mich sofort aufgenommen. Es war so schön zu erleben, wie aus Fremden in so kurzer Zeit echte Freunde wurden.
Ich habe in diesen Wochen nicht nur ein neues Land entdeckt, sondern auch viel Neues gelernt. Ich durfte so viele Erfahrungen machen, die mich bestimmt noch lange begleiten werden. Es war faszinierend, den französischen Alltag mitzuerleben und das Land, die Kultur und die Menschen aus einer ganz neuen Perspektive kennenzulernen. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit, für all die Momente, die Begegnungen und die Erfahrungen, die ich dort sammeln durfte.
Wenn ihr Fragen habt oder auch einen Austausch machen möchtet, dann schreibt mir gerne eine E-Mail.
Viele Grüße,
Falka Wollers












