Wie kann unsere Schule noch besser werden? Welche Orte und Angebote brauchen Schülerinnen und Schüler, damit sie sich im Schulalltag wohlfühlen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich am Montag und Dienstag 64 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9, 10 und 11 im Rahmen des Projekts „Rising Underdog“.
Zwei Tage lang entwickelten die Schülerinnen und Schüler in gemischten Teams eigene Ideen, diskutierten, planten und arbeiteten konkrete Konzepte für ihre Schule aus. Dabei ging es nicht nur darum, kreative Vorschläge zu entwickeln, sondern auch darum, diese überzeugend zu präsentieren und zu zeigen, wie die Ideen tatsächlich umgesetzt werden können.
Am Ende der beiden Projekttage wurden die besten Konzepte ausgezeichnet. Besonders erfreulich: Jede der drei ausgezeichneten Projektgruppen erhält ein Preisgeld von 400 Euro, mit dem die Schülerinnen und Schüler ein Startkapital bekommen, um ihre Ideen nun auch tatsächlich umsetzen zu können. So bleibt es nicht nur bei guten Vorschlägen – aus den Ideen können konkrete Veränderungen im Schulalltag entstehen.
Platz 1: „Break Base – Deine Pause. Dein Space.“
Den ersten Platz belegte das Projekt „Break Base – Deine Pause. Dein Space.“. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten ein Konzept für die Neugestaltung eines Oberstufenraums, der den Jahrgängen 11 bis 13 zur Verfügung stehen soll.
Dabei standen vor allem die Bedürfnisse der Oberstufenschülerinnen und -schüler im Mittelpunkt. Der Raum soll ein Ort werden, an dem man sich in Pausen und Freistunden gerne aufhält, sich austauschen, entspannen und gemeinsam Zeit verbringen kann.
Die Projektgruppe überzeugte mit ihrer durchdachten Idee und zeigte, wie aus einem Raum ein attraktiver und zeitgemäßer Treffpunkt für die Oberstufe entstehen kann.
Platz 2: „Upgrade 11+“
Auch das zweitplatzierte Projekt „Upgrade 11+“ beschäftigte sich mit der Umgestaltung des aktuellen Oberstufenraums für die Jahrgänge 11 bis 13.
Die Gruppe entwickelte eigene Vorstellungen davon, wie ein solcher Raum aussehen und genutzt werden könnte, und setzte sich intensiv mit den Wünschen und Anforderungen der Oberstufe auseinander.
Mit ihrem Konzept konnte die Projektgruppe die Jury ebenfalls überzeugen und sich einen verdienten zweiten Platz sichern.
Platz 3: „LunchUp“
Auf den dritten Platz schaffte es das Projekt „LunchUp“. Hier stand ein ganz praktisches Problem des Schulalltags im Mittelpunkt: die Zugänglichkeit zu Mikrowelle und Wasserkocher während der Mittagspause.
Die Schülerinnen und Schüler entwickelten Ideen, wie diese Möglichkeiten besser zugänglich gemacht und sinnvoll in den Schulalltag integriert werden können. Damit griff „LunchUp“ ein konkretes Bedürfnis der Schülerschaft auf und zeigte, dass auch kleine Veränderungen eine große Wirkung haben können.
Ideen von Schülerinnen und Schülern für Schülerinnen und Schüler
„Rising Underdog“ hat eindrucksvoll gezeigt, wie viele gute Ideen entstehen können, wenn Schülerinnen und Schüler selbst zu Gestalterinnen und Gestaltern ihrer Schule werden. In den zwei Projekttagen konnten die 64 Teilnehmenden eigene Vorstellungen entwickeln, Verantwortung übernehmen und gemeinsam an konkreten Lösungen arbeiten.
Besonders spannend wird es nun zu sehen, wie die Ideen weiterentwickelt und mit Hilfe des Preisgeldes umgesetzt werden. Aus den Konzepten der Schülerinnen und Schüler können so ganz konkrete Veränderungen am Johannes-Althusius-Gymnasium entstehen.
Ein herzlicher Dank geht natürlich an alle Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Ideen, ihrer Kreativität und ihrem Engagement zu zwei gelungenen Projekttagen beigetragen haben.
Ein besonderer Dank gilt außerdem Runak Sabbar und Stefani Rauh für die Durchführung des Projekts sowie BASAR und intEX e.V., die mit „Rising Underdog“ einen Rahmen geschaffen haben, in dem Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Ideen entwickeln und ihre Schule aktiv mitgestalten können.

