StratoFlight – Mit dem Wetterballon bis in die Stratosphäre!
Wie hoch können wir den Wetterballon steigen lassen und welche spannenden Erkenntnisse können wir dadurch gewinnen? Mit diesen Fragen beschäftigten wir uns im Rahmen des MINT-EC-Workshops „StratoFlight“ vom 2. bis zum 5. November 2026.
Am Montag begannen wir zunächst mit den Vorbereitungen. Wir planten den Flug, bauten die Sonde zusammen und statteten sie mit verschiedenen Messgeräten aus. Dazu gehörten unter anderem Temperatur- und Luftdrucksensoren, ein GPS-Tracker sowie zwei Kameras.
Am Dienstag war es endlich so weit: Der Wetterballon wurde gestartet und stieg in die Stratosphäre auf. Danach sind wir mit mehreren Autos hinterher gefahren, um den Ballon während seiner Reise zu verfolgen und später wieder einzusammeln. Schließlich landete die Sonde südlich von Sneek in den Niederlanden. Glücklicherweise war sie dort gut erreichbar und konnte problemlos geborgen werden.
Am Mittwoch werteten wir die gesammelten Messdaten und Bilder aus. Außerdem wurden die Ergebnisse verschiedener chemischer Experimente untersucht. Dabei konnten unter anderem das Erreichen der Ozonschicht nachgewiesen werden.
Während des Fluges konnten wir einige Spannende Daten sammeln. Unser Ballon erreichte eine maximale Höhe von 26.518 Metern. Außerdem wurden eine Außentemperatur von bis zu -48,6°C und eine Geschwindigkeit von maximal 126,4 km/h gemessen. Besonders beeindruckend waren auch die Aufnahmen unserer Kameras.
Am Donnerstag führten wir schließlich die Ergebnisse für eine Anschauliche Darstellung zusammen.
In den vier Tagen konnten wir einen guten Einblick in die Forschung bekommen. Von der technischen Planung über den aufregenden Ballonstart und die Bergung bis hin zur wissenschaftlichen Auswertung konnten wir alle Schritte eines Forschungsprojekts miterleben. „StratoFlight“ zeigte eindrucksvoll, wie spannend MINT-Fächer werden, wenn aus theoretischem Wissen ein echtes Experiment wird.








