Im Rahmen der diesjährigen Emder Juniorforschungstage machten sich die Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs auf den Weg zur Universität Hamburg. Der Tag bot spannende Einblicke in naturwissenschaftliche Forschung, praktische Experimente und das Leben auf dem Campus.
Programmieren und Robotik mit dem Calliope mini
Im Schülerlabor Light & Schools beschäftigten sich die Fünftklässler mit dem Calliope mini – einem Mikrocontroller, mit dem sie erste Schritte ins Programmieren wagten. Sie programmierten eigene Anwendungen wie das Abspielen von Musik, das Anzeigen von Texten sowie das Messen von Helligkeit und Lautstärke.
Besonders begeistert waren die Schülerinnen und Schüler beim anschließenden Bau eigener Roboter. Diese konnten sich bewegen und erfüllten verschiedene Aufgaben. Die Ergebnisse wurden am Ende stolz der Gruppe vorgestellt.
Nanostrukturen entdecken im CHyN
Die Sechstklässler forschten im Center for Hybrid Nanostructures (CHyN) an drei spannenden Stationen. Sie untersuchten, wie sich das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen bei unterschiedlichen Körpern verändert und erlebten das Rückstoßprinzip durch einfache Experimente.
Im Biolabor konnten sie echte Proben von Krebszellen betrachten und erfuhren, wie diese mit Nanostrukturen markiert werden, um sie besser untersuchen zu können. Sie lernten, wie Zellen im Inkubator wachsen und teilten – unter Anleitung – sogar selbst Zellkulturen. Zum Abschluss durften die Schülerinnen und Schüler einen Nanomotor mit Essig und Backpulver bauen, der die Funktionsweise chemischer Reaktionen anschaulich zeigte.
Ein großer Dank geht auch an den Förderverein, der mit seiner finanziellen Unterstützung die Juniorforschungstage überhaupt erst ermöglicht.







