Am 04.11.2025 war es soweit! 18 Schüler*innen und ihre Lehrerinnen Frau Frede und Frau Jasmund haben sich auf den Weg nach Frankreich gemacht.
Zunächst sind wir in Paris mit dem Zug angekommen und konnten uns Dienstagabend die Kathedrale Notre-Dame de Paris anschauen. Wir gingen dann am Ufer der Seine entlang zum Rathaus von Paris. Nach einem Abendessen in der Pariser Innenstadt, nahmen wir die Métro zum Eiffelturm. Dieser glitzerte und funkelte in der Abendstimmung und begeisterte uns alle sehr. Am nächsten Morgen machten wir uns auf zum Louvre, wonach wir dann einen ausgiebigen Spaziergang durch das idyllische Studentenviertel Quartier Latin machten. Ein Zwischenstopp für den Arc de Triomphe de l’Étoile und die ikonische Champs Élysées durfte natürlich nicht fehlen und bot verschiedene Möglichkeiten an, etwas in Paris einzukaufen. Nachdem wir uns schon einen Überblick über die Stadt verschafft haben, fuhren wir mit der Métro in das Künster*innenviertel Montmartre und sahen dort die Kathedrale Sacre Cœur sowie die ganze Stadt von oben. Am Abend machten wir uns dann auf den Weg nach Bordeaux und nahmen den TGV, der nur knapp zwei Stunden von Paris in Bordeaux braucht. Unsere Gastfamilien erwarteten uns dort freudig.
Am nächsten Tag wurden wir von der Schulleitung unserer Partnerschule, dem Collège Émile Durkheim in Peujard, begrüßt und besuchten in kleinen Gruppen den französischen Schulunterricht. Der darauffolgende Freitag startete mit einem Besuch des Maison de l’Huître, dem Austernhaus in Gujan-Mestras am Bassin d’Arcachon. Hier wurde uns der Stellenwert der Austernfischerei für die Region erklärt. Im Anschluss fuhren wir zur Dune du Pilat. Dies ist mit 110 Metern Europas höchste Wanderdüne. Oben angekommen hatten wir einen wunderschönen Ausblick – auf der einen Seite findet man Pinienwälder, auf der anderen den Atlantik. Das Wetter war sehr mild und so konnten wir die Auszeit im Sand genießen. Das Wochenende wurde dann in den Gastfamilien verbracht. Diese hatten vielfältige Ideen, die Zeit spannend zu gestalten, sodass wir uns am Montag (10.11.2025) wieder gut erholt in der Schule getroffen haben. Nach ein paar Stunden Unterricht sind wir zur Zitadelle nach Blaye gefahren. Diese beeindruckende Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert diente zum Schutze des Hafens und der Region. Uns wurden hier verschiedene Schutzstrategien vorgestellt und wir konnten die Zitadelle auch unterirdisch besuchen. Am 11.11.2025 ist in Frankreich zu Ehren des Waffenstillstandes des Ersten Weltkrieges ein Feiertag. Dieser Feiertag wurde von den Gastfamilien individuell gestaltet. Am Mittwoch sind wir dann nach Bordeaux gefahren. Diese besonders schöne Stadt, welche alte und moderne Architektur stilvoll vereint, wurde dann von einer Stadtführerin vorgestellt. Am Nachmittag konnten wir dann in der Innenstadt einkaufen gehen und haben so einen unterhaltsamen Tag verbracht. Am letzten Tag waren wir dann in der Schule und konnten am Nachmittag gemeinsam unsere Abschiedsfeier planen. Diese krönte dann am Abend unseren schönen und erlebnisreichen Austausch, bevor es am nächsten Morgen für uns wieder zurück nach Emden ging.
Unser Austausch wurde vom Programm „Erasmus+“ finanziell unterstützt. Hierfür haben wir uns mit der Frage beschäftigt, welche und wie verschiedene Verkehrsmittel in Frankreich genutzt werden und wie hier auf eine ökologische Verkehrssituation geachtet wird. Die Videos findet ihr bald auf unserer Homepage.
Wir danken an dieser Stelle unseren Austauschkolleg*innen Michaèle van Zwynsvoorde und Damien Molitor für den wunderschönen Austausch und die vielen Ausflüge. Ebenso geht unser Dank an das Programm „Erasmus+“ für die finanzielle Unterstützung und an Herrn Remppis für die Hilfe bei der Antragsstellung.






