Wir freuen uns sehr, dass 2025 mit so viel Schul-Engagement für die Einhaltung der Menschenrechte endete: Im Rahmen des Amnesty International Brief Marathons sind 860 Unterschriften und 40 Karten zusammengekommen, die einzelne oder gar alle der folgenden Forderungen unterstützen und sich gegen die konkreten Menschenrechtsverletzungen stellen:
Soforthilfe für den Familienvater Damisoa und alle, die durch Dürre und Hunger in Madagaskar vertrieben werden,
die sofortige Freilassung und Aufhebung aller Urteile gegen die Aktivist*innen von MOTHER NATURE CAMBODIA aus Kambodscha,
die Freilassung von Sai Zaw Thaike, einem Journalisten aus Myanmar,
die Freilassung von Sonia Dahmani, einer Anwältin aus Tunesien,
den Schutz für die Klimaaktivist*innen GUERRERAS POR LA AMAZONIA aus Ecuador,
die Aufklärung des Mordes an Juan López aus Honduras und Bestrafung der Auftraggeber.
Es war schön zu sehen, wie rege das Interesse an den einzelnen Fällen am Aktionstag im Dezember 2025 und in den folgenden Wochen in den Klassen war und wie groß sich die Solidarität mit den Betroffenen gestaltete.
Diesen Schwung haben wir ins neue Jahr mitgenommen und wollen auch 2026 wieder ganz im Sinne des Leitgedankens der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) viele tolle Projekte für Frieden, Menschenrechte, Demokratie und verantwortungsvollen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen und unserer Umwelt starten.
Los geht es am 12. Februar mit dem „Red Hand Day“, dem internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten. In den vergangenen Jahren waren an diesem Tag hunderte roter Hände in der Pausenhalle, auf Transparenten und in Form von Pappschildern zu sehen. Deshalb bauen wir auch 2026 auf eure Unterstützung, um uns gemeinsam für die Rechte von weltweit um die 10 000 Kindersoldaten stark zu machen und der Forderung Nachdruck zu verleihen, dass alle Kinder ein Recht auf eine Kindheit haben und es keine Kindersoldaten mehr geben darf. Seid dabei!




