Terminlich war der Landesentscheid Rudern sicherlich ungünstig:nicht einmal eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften fand die Regatta bei Temperaturen um die 30° am Maschsee in Hannover statt. Nur verständlich, dass der JAG-Vierer so wegen der DM-Vorbereitung auf ihren Besten (Julian Oberst) verzichten musste.
Dennoch stellte das JAG eine tolle Truppe, die diesen Wettkampf nutzte, um sich für das nächste Jahr in Stellung zu bringen. Gegen teilweise 2 Jahre ältere Konkurrenten von den führenden Rudergymnasien Niedersachsens war aber von Beginn an klar, dass es insgesamt ein schwerer Wettkampf werden würde.
Aufgrund der Auslosung bestritt das JAG in der Klasse „Doppelvierer mit Steuermann“ den zweiten Vorlauf – was sich im Nachhinein als sehr unglücklich erweisen sollte. Mit einer Zeit von 3:14,66min konnte man sich in diesem Lauf aufgrund der Platzierung nicht für das A-Finale qualifizieren, diese Zeit hätte jedoch im 1. Vorlauf für eine lockere Qualifikation gereicht.
In der Klasse „Jungen-Gig-Doppelvierer mit Steuermann“ reichte es im Finale immerhin zu Platz 5. Ein toller Erfolg, zumal die Jungs dieses Boot nur sehr selten fahren.
Insgesamt war die Regatta trotz des mäßigen Erfolgs eine tolle Veranstaltung- und das JAG unter den zahlreichen Rudergymnasien aus Osnabrück und Hannover ein sehr gern gesehener Gast. Immer wieder wurde die Anerkennung durch die Organisatoren und die Gegner deutlich.
Auch sportlich zeigte sich die Mannschaft des JAG insgesamt mit seiner Performance durchaus zufrieden. Das konnten sie auch sein- sie hatten das deutlich jüngste Boot im Wettbewerb und haben einen erneuten Start im nächsten Jahr fest im Blick. Unsere Jungs bewiesen am Wettkampftag sehr viel Erfahrung und Selbständigkeit, bestritten die Regatta routiniert und wussten das Ergebnis sehr gut perspektivisch einzuordnen.
Ein ganz besonderer Dank gilt dem Emder Ruderverein nicht nur für die Bereitstellung der Boote, des Anhängers und des Bullis. Insbesondere die Hilfsbereitschaft beider Trainer (Dirk de Boer und Annika Lindequist), die neben ihrer Arbeit zweimal den Weg von Emden nach Hannover auf sich nahmen und so eine Teilnahme an der Regatta überhaupt erst möglich machten, verdient eine besondere Anerkennung.
Wir sind sehr froh, so tolle Kooperationspartner in der Emder Vereinslandschaft zu haben!

