Mobilitätserziehung bzw.-bildung ist kein Unterrichtsfach im eigentlichen Sinn, sondernwird als Teil der Bildung für nachhaltige Entwicklung verstanden“ (Nieders. KM, Das Curriculum Mobilität, Ein Bausteinkonzept für den fächerübergreifenden Unterricht in allen Schulen in Niedersachsen, 2016, S. 2; siehe auch www.curriculummobilitaet.de/).

Sie arbeitet interdisziplinär – und unter Beteiligung vieler Fächer am JAG – und erfolgt integrativ nach einem niedersachsenweiten Bausteinkonzept:

Baustein 1: Regeln und geregelt werden

Baustein 2: Einsteigen - Umsteigen – Aussteigen

Baustein 3: Miteinander – Gegeneinander – Füreinander

Baustein 4: Mit kühlem Kopf auf klarem Kurs

Baustein 5: Lebensräume – Lebensträume

Baustein 6: Tourismus: Unterwegs zu Hause

Baustein 7: Lokal – Global – Egal

Baustein 8: Führerschein im Kopf

Baustein 9: Im Takt der Zeit

Baustein 10: Verbrauchen und verbraucht werden

Damit hat sich die Mobilitätserziehung (ehemals Verkehrserziehung) von ihrer reinen Sicherheitserziehung hin zu einer Auffassung von Mobilität entwickelt, die heute jegliche Beweglichkeit von Menschen, Waren und Informationen auch geistiger und virtueller Art“ umfasst. „Mobil und flexibel sein gilt heute als Lebenseinstellung sowohl im beruflichen Kontext, als auch im Freizeitleben und wirkt in die Gestaltung der persönlichen Biografie hinein“ (Nieders. KM, siehe oben, S. 3). Entsprechend vielfältig sind die Themen.

Die Mobilitätserziehung am JAG, in Zusammenarbeit mit dem städtischen AK Verkehr, lässt auch Sicherheitsaspekte nicht außer Acht. In diesem Zusammenhang stehen interessante Materialien im Mobilitätserziehungsschrank im hinteren Lehrerzimmer des JAG zur Verfügung: Promille-Brillen, Lineal-Reaktionstests, Eier-Helmtests etc. Die Mobilitäts-erziehung präsentiert sich auch auf dem alle zwei Jahre stattfindenden Präventionsmarkt der Schule: Der städtische AK Verkehr (inkl.  Polizei, ADFC, Verkehrswacht etc.) bietet hier neben interessantem Infomaterial auch Mitmach-Aktionen mit Promille-Brillen und einen Fahrradsimulator an, so dass man seine eigene Reaktionsfähigkeit als Fahrradfahrer besser einschätzen lernen kann.

Koordiniert wird die Mobilitätserziehung von Frau Büttner.

Das Schulcurriculum zur Mobilitätserziehung kann hier eingesehen werden. Ansprechpartnerin für diesen Bereich ist Frau Büttner.

 

 

Stand: März 2020